• Gerhard

Bau eines Multifunktionsspielfeldes im MARIPHIL Kinderdorf

Aktualisiert: Juni 5



Projektbeschreibung


Nach meiner sechsmonatigen Erfahrung mit sport- und erlebnispädagogischen Angeboten im MARIPHIL Kinderdorf hat sich bestätigt, dass wir mit Sport und speziell mit dem Mannschaftssport Fußball einen großen Beitrag zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen leisten können.

Es war unglaublich interessant und toll zu beobachten, wie Kinder und Jugendliche die Prinzipien

· Disziplin,

· Pünktlichkeit,

· Respekt,

· Toleranz,

· Fair-Play,

· Empathie ….

beim Sport/Fußballspiel/Training erleben und lernen und dann nach und nach in den Alltag übernehmen.

Die nachfolgenden Bilder sollen einen kleinen Eindruck von der Begeisterung der Kinder und Jugendlichen vermitteln.

2 Seiten aus meinem Abschiedsheft, das mir die Kinder überreichten, verdeutlichen, welche Wirkung Sport, insbesondere Fußball, haben kann.

Mit der Kraft des Sports können wir Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen die Freude am Leben und eine Perspektive für eine bessere und glücklichere Zukunft geben.

Das Eröffnungsbild beim Hausmütterseminar im Frühjahr 2019 untermauerte mein Vorhaben und war/ist ein Volltreffer für unsere Arbeit.

Unser Ziel ist es, im Kinderdorf die Voraussetzungen für ein qualifiziertes, regelmäßiges Sportangebot zu schaffen und dazu gehört dringend ein Allwetterplatz.

Die Kinder und Jugendlichen sind hoch motiviert und lernwillig.


Aktuelle Trainingsmöglichkeiten:

Freiwillige haben letztes Jahr Bäume gefällt und im wahrsten Sinne des Wortes „geackert“ um wenigstens einen Bolzplatz im Kinderdorf zu haben. Dieser Platz lässt aber ein regelmäßiges Training nicht zu. Insbesondere in der Regenzeit steht der Platz innerhalb weniger Stunden komplett unter Wasser und wird zum Matschfeld (auch bei Regen sind die Kinder auf dem Bolzplatz). Sobald der Platz abgetrocknet ist, ist er uneben und dadurch steigt die Verletzungsgefahr.


So sieht der Platz derzeit aus

So könnte er einmal aussehen

Trainingsmöglichkeiten in der näheren Umgebung gibt es praktisch noch nicht.


Einen SoccerGround wie in Deutschland/Europa zu haben, wäre für das MARIPHIL Kinderdorf ein Traum, aber, um realistisch zu bleiben, das kann sich das MARIPHIL Kinderdorf, bzw. das Hilfsprojekt Mariphil e.V., nicht leisten.



Um Kosten zu reduzieren und auch im Sinne der Wertschöpfung vor Ort, streben wir eine Zusammenarbeit und Umsetzung mit den philippinischen Sportverbänden an.

Die Alternativlösung:

5-A-Side Fußballfeld



Um die Wertschöpfung vor Ort zu unterstützen, bauen wir den SoccerGround mit ortsansässigen Unternehmen. So ein 5-A-Side Fußballfeld, wie es auf den Philippinen derzeit gebaut wird, ist natürlich nicht zu vergleichen mit dem 1000fach bewährten, sicheren und geprüften DFB SoccerGround und bietet auch nicht die Multifunktionalität.

Diese Spielfelder sind aus Beton und haben keine Dämpfung und keinen Belag. Die Banden sind nicht mobil.


Gesundheitlicher Aspekt:

Die Kinder spielen ab 5/6 Jahren bis zum Schulabschluss, bzw. bis zum Verlassen des Kinderdorfes (über 10 Jahre) auf einer Betonfläche. Um Gelenkschäden und auch andere Verletzungsgefahren zu minimieren, sollten wir auf die elastische Unterschicht und das professionelle Kunstrasensystem des deutschen Anbieters nicht verzichten und darauf zurückgreifen. Nach bisherigem Informationsstand ist das bisher vor Ort nicht zu bekommen.


Da es vor Ort täglich spätestens um 06:00 p.m. dunkel wird, ist eine Flutlichtanlage unumgänglich, ob diese vor Ort zu beziehen ist, muss noch geklärt werden.


Von den Gesamtkosten ist bereits eine beachtliche Summe zugesagt.


Nun gilt es, weitere Unterstützer für dieses Projekt zu finden.


Jedes Kind hat das Recht zum Spielen, aber leider haben viele nicht die Möglichkeiten.


Deshalb wenden wir uns mit diesem Projekt an Sie alle.

Mit

  • · dem seit Februar 2019 regelmäßig durchgeführten Training,

  • · mit der Teilnahme zweier Mannschaften an einem Turnier in Davao,

  • · mit dem Einbinden von Jugendlichen in die Trainingsdurchführung (Hospitationen)

  • · und den Kontakten mit den Fußballverbänden in Panabo (Trainer unterstützen im Kinderdorf) und Davao

sind die ersten Grundlagen für die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit dieses Projekts bereits geschaffen.

Mit einem „SoccerGround“ könnte sich das Kinderdorf auch für die Kinder und Jugendlichen der näheren Umgebung öffnen und so insgesamt zur Entwicklung und Förderung von Frieden und Gemeinschaften, zur Sozialisation insgesamt, beitragen.


Jugendtrainerlehrgang.

Um dieses Projekt auch nachhaltig und langfristig zu sichern, würde ich gerne einen Jugendtrainerlehrgang vor Ort organisieren. Hierzu habe ich erste, vielversprechende Gespräche mit Vertretern des Württembergischen Fußballverbands (WFV) aufgenommen. Zwischenzeitlich habe ich durch Vermittlung des WFV Verbindung mit Peter Trefzger, Ausbilder des WFV und Inhaber der Fußballschule https://www.kick-mit-trefzger.de/, aufgenommen und das Konzept einer möglichen Umsetzung besprochen.


Unsere Vision:

Sie, als Unterstützer und das MARIPHIL Kinderdorf starten ein Pilotprojekt. So ein Pilotprojekt könnte als Anstoß- bzw. Vorzeigeprojekt für die ganze Region (Davao/Panabo mit über 300 Bezirken/Gemeinden) gesehen werden. Wenn der Fußball in den Schulen, in den Gemeinden und den Dörfern ankommt, zaubern wir vielen armen Kindern ein Lächeln ins Gesicht, stärken sie in ihrer persönlichen Entwicklung und helfen ihnen ein Stück aus ihrem Elend heraus zu kommen.

Außerdem schaffen wir die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen um Sport, insbesondere Fußball, im Kinderdorf fest zu etablieren. Gleichzeitig ist es ein zusätzlicher Anreiz für sportaffine Volunteers, sich im MARIPHIL Kinderdorf zu engagieren, was wiederum die Nachhaltigkeit sichert.

Vielleicht schaffen wir es, aus unseren Träumen Realität werden zu lassen. Ich halte Sport und insbesondere den Fußball, aus eigener, lebenslanger Erfahrung, für einen der besten Lehrmeister fürs Leben.

Ich möchte meine Ausführungen mit einem Zitat von DeAnn Hollis beenden:

"Das Herz eines Freiwilligen wird nicht an der Größe gemessen, sondern an der Tiefe der Verpflichtung, das Leben anderer zu verändern."


Helfen Sie mit!

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