• Gerhard

Besuch auf der „ Dump Site“ von Davao. Sichtbare und fühlbare Armut.

Wir fahren mit 4 Kindern, die erst seit kurzem im Kinderdorf sind, nach „Hause“ zu ihren Eltern und ihren 3 Geschwistern. Auf der Fahrt spüre ich unterschiedliche Gefühle bei den Kindern. Auf der einen Seite die Freude des Wiedersehens, auf der anderen Seite aber auch die Unsicherheit: will ich zu „Hause“ bleiben, bei Mama und Papa, Geschwistern? darf ich wieder zurück mit ins Kinderdorf, und, und und…… ? Sicher nicht einfach für die Kinder.

Unterwegs essen wir gemeinsam in einer "Eatery"



Man sucht sich das Essen aus den bereit gestellten Töpfen aus, dann wird es an den Tisch gebracht.



Je näher wir unserem Zielort kommen, umso deutlicher wird mir, was Armut bedeutet.


Die Eindrücke sind im wahrsten Sinne des Wortes „erdrückend“.



Mir kommt das Zitat von Konfuzius in den Sinn. „Ich höre und ich vergesse, ich sehe und ich erinnere mich, ….. aber was ich jetzt sehe, erlebe und spüre, lässt mich verstehen. Für mich unvorstellbar wie man hier leben und überleben kann, aber die Realität hier zeigt etwas anderes.



Nach knapp einer Stunde ist die Besuchszeit zu Ende.


Es ist schön zu sehen, dass die 4 Kinder nach der Trennung wieder wohl gelaunt Richtung „Bus“ marschieren. Für mich eine Bestätigung der Arbeit im MARIPHIL Kinderdorf.



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